Wetterreise über den Gotthard: Vom Föhnsturm ins Winterwunderland – SchneeToni live!

Frühlingshafte 15 Grad, kräftiger Föhnsturm und trockene Fahrbahn: So startet an diesem Dienstagmorgen (03.02.2026) die Live-Fahrt von Polizei.news-Markenbotschafter Antonio Spitaleri alias „SchneeToni“ auf der Gotthardroute Richtung Süden. Die Böen rütteln spürbar am Fahrzeug, Seen und Flüsse kräuseln sich im Wind – Bedingungen, die auf den ersten Blick wenig mit Winter zu tun haben.

Doch schon früh macht SchneeToni klar: Wer heute durch den Gotthard fährt, erlebt einen markanten Wetterwechsel. Während es auf der Alpennordseite mild, trocken und stürmisch ist, zeigt sich die Alpensüdseite in einer klassischen Südstau-Lage mit Niederschlag, Schnee und teils winterlichen Strassenverhältnissen. Genau diese Gegensätze will er live zeigen und gleichzeitig für die damit verbundenen Risiken sensibilisieren.



Durch den Gotthard-Strassentunnel in eine andere Welt

Mit der Annäherung an den Gotthard verdichten sich die Wolken, erste Regentropfen treffen die Frontscheibe. SchneeToni erinnert daran, dass die Gotthardroute eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas ist. Im Winter bleibt der Pass wegen Wintersperre geschlossen. Der Verkehr konzentriert sich somit fast vollständig auf den Gotthard-Strassentunnel.

Rund 17 Kilometer führt der Tunnel von Göschenen im Kanton Uri nach Airolo im Tessin. Während der Fahrt spricht SchneeToni über die Monotonie der langen, nahezu geraden Strecke und warnt vor nachlassender Aufmerksamkeit. Gerade hier könne ein kurzer Moment der Unkonzentriertheit gravierende Folgen haben. Tempolimits einhalten, Ablenkungen vermeiden und jederzeit bremsbereit bleiben, lautet seine klare Empfehlung.

Auffällig ist an diesem Werktagmorgen der hohe Anteil an Lastwagen. SchneeToni erinnert daran, dass der Schwerverkehr auf der Gotthardroute eine Schlüsselrolle für die tägliche Versorgung übernimmt. Gerade bei winterlichen Verhältnissen seien diese Transporte besonders anspruchsvoll. Umso wichtiger sei es, mit Geduld, ausreichend Sicherheitsreserve und Rücksicht zu fahren – insbesondere auf Strecken mit wechselnden Wetter- und Strassenverhältnissen.

Kurz vor dem Südportal kündigt er den entscheidenden Moment an: den Wechsel von Föhnsturm und trockener Fahrbahn hinein in winterliche Verhältnisse – ein Erlebnis, das viele unterschätzen, wenn sie solche Wetterlagen noch nie selbst erfahren haben.


Airolo 

Winterwunderland im Tessin: Warum Sicherheitsreserven jetzt entscheidend sind

Auf der Südseite zeigt sich das Tessin schliesslich von seiner winterlichen Seite: Schneefall, verschneite Wälder und stellenweise schneebedeckte Fahrbahnen. Innerhalb weniger Fahrminuten wird aus dem milden Norden ein echtes Winterwunderland mit allen Herausforderungen, die nasser Schnee für den Verkehr mit sich bringt.


Bedrettotal





SchneeToni erklärt, dass es sich häufig um schweren, feuchten Schnee handelt. Dieser macht die Fahrbahn besonders rutschig, Bremswege verlängern sich deutlich, Fahrzeuge verlieren schneller die Haftung. Mit guter Winterausrüstung ist die Strecke zwar grundsätzlich gut befahrbar, doch nur bei angepasster Geschwindigkeit und defensiver Fahrweise.

Seine wichtigste Botschaft bleibt klar: ausreichend Sicherheitsabstand. Wer bei Schnee und Schneematsch zu dicht auffährt, hat im Ernstfall kaum Bremsraum. Auffahrunfälle sind dann oft unvermeidlich. Mehr Abstand, ruhige Lenkbewegungen und sanftes Bremsen sind entscheidend, um sicher voranzukommen.


Winterdienst auf der A2 im Einsatz



Tipps von SchneeToni für die Fahrt durch den Winter

Aus der Live-Fahrt und seiner Erfahrung lassen sich konkrete Praxistipps ableiten, die für die Gotthardroute besonders relevant sind, aber grundsätzlich für Winterfahrten in den Alpen gelten:

  • Wetter vor der Abfahrt prüfen: Auch wenn es nördlich der Alpen mild und trocken ist, kann südlich des Alpenkamms intensiver Schneefall einsetzen. Wetterradar und Prognosen helfen, Überraschungen zu vermeiden.
  • Nord- und Südseite getrennt beurteilen: Föhn im Norden und Südstau im Süden sind typische alpine Wetterlagen. Wer sich nur am Startort orientiert, unterschätzt die Bedingungen am Ziel oft erheblich.
  • Zeitreserven einplanen: Schneefall erhöht das Risiko von Unfällen, Staus und kurzfristigen Sperrungen, besonders vor Tunneln. Zusätzliche Zeit reduziert Stress und senkt die Fehleranfälligkeit.
  • Winterausrüstung konsequent nutzen: Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe sind auf Alpenrouten unerlässlich. Schneeketten können je nach Lage vorgeschrieben oder dringend empfohlen sein. Eiskratzer, Handschuhe und warme Kleidung gehören ebenfalls ins Fahrzeug.
  • Geschwindigkeit reduzieren und Bremsraum vergrössern: Auf Schnee und Matsch gilt langsamer fahren, mehr Abstand halten, sanft lenken und bremsen. Eine vorsichtige Bremsprobe auf freier Strecke hilft, das Haftniveau besser einzuschätzen.
  • Tunnelmonotonie ernst nehmen: Die fast 17 Kilometer im Gotthard-Strassentunnel können ermüden. Eine kurze Pause vor der Einfahrt erhöht die Konzentration. Im Tunnel selbst gilt: Fokus auf die Fahrbahn, Abstand halten, keine Ablenkung durch Handy oder Infotainment.

Autobahn A2 im Tessin



Polizei.news, Vermisstmeldungen und gesellschaftliche Verantwortung

Gegen Ende der Fahrt nutzt SchneeToni die Tunnelpassage, um ein weiteres Anliegen anzusprechen: Vermisstmeldungen und Zeugenaufrufe auf Polizei.news. Er erinnert daran, welchen Unterschied reichweitenstarke Plattformen bei der Suche nach vermissten Personen machen können, gerade weil in solchen Fällen oft jede Stunde zählt.

Gleichzeitig bittet er um Verständnis, wenn Meldungen nach einer Entwarnung nicht sofort gelöscht werden. Redaktionen arbeiten unter hoher Belastung, Meldungen treffen im Minutentakt ein, und eine sofortige Reaktion rund um die Uhr ist nicht immer möglich. Sein Appell: mehr Wertschätzung, mehr Toleranz und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

So verbindet SchneeToni seine Rolle als Markenbotschafter von Polizei.news mit seiner Erfahrung auf der Strasse: Er macht Wetterwechsel sichtbar, vermittelt konkrete Sicherheitstipps und unterstreicht die Bedeutung einer informierten, solidarischen Gemeinschaft, damit alle zwischen Nord und Süd sicher ans Ziel kommen.

In diesem Sinne: Fahrt vorsichtig und passt auf euch auf!

 

Quelle: SchneeToni/Polizei.news
Bildquelle:  SchneeToni/Polizei.news

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