Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben am Dienstag in einem umfangreichen Fall von Menschenhandel und Förderung der Prostitution eine grossangelegte Aktion durchgeführt.
Fünf beschuldigte Personen konnten angehalten werden.
Menschenhandel ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung mit vielen Erscheinungsformen.
Bei der Bekämpfung des Menschenhandels steht der Schutz des Opfers im Zentrum.
Unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben hat die Kantonspolizei Bern am Dienstag in zwei Restaurationsbetrieben in Bern bei einer koordinierten Aktion gegen Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft zwei Arbeitgebende angehalten. Eine Person befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag, 25. Januar 2022, in der Stadt Bern eine koordinierte Aktion gegen Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft in zwei Restaurationsbetrieben durchgeführt und zwei Personen vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat fast drei Jahre dauernde Ermittlungen im Zusammenhang mit Ausbeutung von Arbeitskräften in Saanen und Gstaad abgeschlossen.
Drei Personen wird vorgeworfen, systematisch serbische Frauen ohne Arbeitsbewilligung beschäftigt, massiv ausgebeutet und dabei vereinzelt genötigt und erpresst zu haben. Eine tatverdächtige Frau befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug.
Der Kanton verstärkt sein Engagement für den Schutz von Opfern von Menschenhandel. Ab 2022 erhält die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) jährlich einen kantonalen Beitrag für die Unterbringung von Opfern in den Schutzunterkünften. Gleichzeitig wird der Runde Tisch Menschenhandel als kantonales Koordinationsgremium institutionalisiert.
Der Kanton Zürich unternimmt grosse Anstrengungen, um Gewalttaten zu verhindern, diese konsequent zu ahnden und die Opfer wirkungsvoll zu schützen (vgl. RRB 338/2021). Um die Situation auch für Opfer von Menschenhandel zu verbessern, haben das Kantonale Sozialamt und die Kantonale Opferhilfestelle gemeinsam mit der FIZ das Finanzierungsmodell für das Opferschutzprogramm auf eine solidere Basis gestellt.